Drei Posten, eine Summe: die Provision, die an die Portale geht, das Ergebnis, das ohne Sichtbarkeit ausbleibt, und die Stunden, die von Hand erledigt werden.
Dazu 312 Stunden im Jahr, die das Team nicht mehr am Bildschirm verbringt. Ihr Haus rechnet anders: der Assistent fragt fünf Angaben ab und nennt Ihre Zahl.
Modellrechnung mit Ihren Eingaben. Die Vorgaben stammen aus der Vertriebsstudie von HOTREC und dem Hotelverband Deutschland (Kanalanteile 2023), der ÖHV-Vertriebsstudie 2024 (Stadt gegen Berg), der Erhebung der EU-Kommission zu Provisionssätzen, dem Hotelmarkt Deutschland 2026 (ADR und Auslastung), der Bürokratie-Umfrage der DEHOGA Baden-Württemberg (12,2 Stunden je Woche) und den Arbeitskosten des Statistischen Bundesamts (27,40 € je Stunde im Gastgewerbe). Zwei Werte sind ausdrücklich unsere Annahme und nicht belegt: die zusätzliche Auslastung und der automatisierbare Anteil. Die Quellen stehen unter „Wie wir rechnen".
In der Bedarfsanalyse ersetzen wir die Annahmen oben durch Ihre echten Zahlen aus PMS und Channel Manager. Danach wissen Sie, welcher der drei Hebel bei Ihnen zuerst dran ist. 30 Minuten, ohne Präsentation.
Bedarfsanalyse vereinbarenKeine Blackbox. So entstehen die Zahlen.
Jahresumsatz × OTA-Anteil × Provision ergibt Ihre heutige Provisionslast. Jeder Prozentpunkt, der auf den Direktkanal wandert, spart genau diesen Anteil, Jahr für Jahr.
Kanalanteile: HOTREC und Hotelverband Deutschland, Vertriebsstudie 2024 (Bezugsjahr 2023, 3.089 Hotels) · ÖHV-Vertriebsstudie 2024 · Provisionssätze: Erhebung der EU-Kommission im Online-Hotelbuchungssektor. Die Portale veröffentlichen ihre Sätze nicht, deshalb eine Spanne statt einer Zahl.
Zimmer × 365 × zusätzliche Auslastungspunkte × Zimmerpreis ergibt den zusätzlichen Umsatz. In die Summe geht davon nur das Betriebsergebnis ein, gerechnet mit 22,6 % (GOP-Durchschnitt aus rund 800 Betrieben). Sonst stünden Umsatz und Ersparnis unvergleichbar nebeneinander, und dieser Hebel würde allein durch die Rechenart alles überstrahlen. Der Regler steht auf 2 Punkten und lässt sich auf null stellen.
Das ist der einzige Hebel ohne unabhängigen Beleg. Es gibt keine Studie, die zusätzliche Auslastung kausal auf Bilder, Rundgänge oder Social Media zurückführt. Der Längsschnitt der Verbandsstudien zeigt außerdem: der Direktkanal wächst überwiegend zulasten von Telefon und E-Mail, nicht der Portale. Deshalb steht diese Zeile als Annahme markiert im Ergebnis.
Manuelle Wochenstunden × automatisierbarer Anteil × 52 Wochen ergibt die Stunden. Mal Ihren Arbeitgeberkosten ergibt das den Gegenwert, oder eben die Zeit, die Ihr Team für Gäste hat.
Bürokratieaufwand: DEHOGA Baden-Württemberg, Umfrage unter rund 1.500 Betrieben (12,2 Stunden je Woche) · Arbeitskosten: Statistisches Bundesamt 2025, 27,40 € je Stunde im Gastgewerbe · 47,8 % aller Nächtigungen kommen laut ÖHV über E-Mail, Telefon oder Formular, laufen also durch Hände. Der automatisierbare Anteil ist unsere Annahme.